Nach mir der Gau

Japan droht eine radioaktive Verseuchung.

Wir sehen jetzt welche Gefahren der Einsatz von Atomenergie mit sich bringt.

Wer von uns denkt schon daran,

dass wir auch Verantwortung haben,

an einer lebenswerten Zukunft mit zu bauen.

Dazu braucht es gute Ideen.

Für gute Ideen,

eine positive Gestaltungskraft verwendet Jesus das Bild vom Wasser.

Er sagt:

Ich gebe euch lebendiges Wasser.

Die positive Kraft, die Jesus in sich hat,

gibt er uns.

Ich lassen diese Liebe in mir wirksam werden,

wenn ich mich stark mache

für einen Ausstieg aus der Atomenergie,

wenn ich mich einsetze für alternative Energie-gewinnung.

Damit Menschen nach uns

auch noch gut und sicher leben können.

Lesejahr A, 3. Sonntag in der Fastenzeit 2011, Homilie, Br. Rene Dorer, Lienz

Bibelstellen: Ex 17,3-7 ;  Ps 95 (94), 1-2.6-7c.7d-9; Röm 5,1-2.5-8; Joh 4,5-42

3-Minuten-Variante:

Die radioaktive Verseuchung großer Teile Japans ist eine Bedrohung.

Die Bevölkerung dieses Landes ist bedrückt.

Diese Bedrohung gibt den Gegnern der Atomenergie in Europa Aufwind:

Sie fordern den Ausstieg aus der Atomenergie für ganz Europa.

Die wirkliche Katastrophe dieses Planeten ist:

Der Mensch weiß nicht mehr,

was seine eigentliche Aufgabe ist.

Die biblische Botschaft sagt uns:

Der Mensch ist als Abbild Gottes geschaffen.

Als solches soll er über die ganze Erde herrschen.

Der Mensch soll als Abbild Gottes herrschen.

Er soll in Liebe umgehen mit der Natur.

Denn die Liebe ist in Gott.

Gott ist die Liebe.

Von dieser Liebe,

spricht die Bibel auch mit dem Bild des Wassers.

Die Liebe Gottes ist wie ein Wasser,

das den Menschen innerlich reinigt,

das den Menschen belebt und seinen inneren Durst stillt.

Von dieser Liebe,

von diesem lebendigen Wasser sagt Jesus:

„Das Wasser, das ich dem Menschen gebe,

wird in ihm zur sprudelnden Quelle werden,

deren Wasser ewiges Leben schenkt“ (vgl. Joh 4,14).

Die Liebe die von Gott kommt,

die Jesus dem Menschen gibt,

die wird selbst zur Quellen im Menschen.

Das heißt:

diese Liebe soll im Menschen weiter fließen,

hinein in die Welt,

hin zu allen Geschöpfen.

Wer mit Gott mit-liebt,

der wird liebevoll Macht über die Schöpfung,

über die Natur ausüben.

Wer mit Gott mit-liebt,

der wird auch an die nachfolgenden Generationen denken.

Der wird so mit der Natur umgehen,

dass auch Menschen nach ihm sich wohl fühlen können auf diesem Planeten.

Wer mit Gott mit-liebt,

der kann sich für die Entwicklung alternativer Energiequellen und den Ausstieg aus der Atomkraft stark machen.

Bitten wir Jesus,

dass wir von ihm das lebendige Wasser der Liebe empfangen,

und weiter fließen lassen,

dass wir Gottes Mit-liebende werden.

Denn Jesus sagt:

Das Wasser,

das ich dem Menschen gebe,

wird in ihm zur sprudelnden Quelle werden (vgl. Joh 4,14).

6-Minuten-Variatne:

Die radioaktive Verseuchung großer Teile Japans ist eine Bedrohung.

Die Bevölkerung dieses Landes ist bedrückt.

Das Erdbeben und der Tsunami haben extremes Leid verursacht: So viele Tote und die Zerstörung von Hab und Gut.

Dazu kommt noch das Damoklesschwert eines drohenden Atom-Gaus.

Diese Bedrohung gibt den Gegnern der Atomenergie in Europa Aufwind:

Sie fordern den Ausstieg aus der Atomenergie für ganz Europa.

Experten sagen:

Es gibt kein Kernkraftwerk der Welt,

dass langfristig Sicherheit eine radioaktiven Verseuchung sicher ausschließen kann.

Diese Gefahr nehmen Verantwortliche in vielen Ländern heute in Kauf.

Viele leben nach dem Motto:

Hier und jetzt,

will ich haben und mehr haben.

Heute genießen denn morgen sind wir tot.

Hinter mir die Sintflut.

Hinter mir der atomare Gau.

Die wirkliche Katastrophe dieses Planeten ist:

Der Mensch weiß nicht mehr,

was seine eigentliche Aufgabe ist.

Die biblische Botschaft sagt uns,

wer der Mensch ist,

was der Sinn seines Lebens ist:

Der Mensch ist als Abbild Gottes geschaffen.

Und er soll über die ganze Erde herrschen.

Der Mensch soll als Abbild Gottes herrschen.

Das heißt wie Gott, der Gott der Bibel,

soll er mit der Natur umgehen:

Gott lässt einerseits der Natur ihren freien Lauf nach ihren eigenen Gesetzen.

Andererseits hat Gott eine Grundhaltung der Liebe,

er ist die Liebe.

Das sagt uns die Bibel.

Das wird deutlich,

wenn Gott den Menschen begleitet,

zu einem entfalteten Dasein.

So sagt es der Psalm 95(94):

Wir sind von seiner Hand geführt (vgl. Ps 95(94),7).

Gott führt den Menschen in Liebe.

Die Liebe ist eine Kraft die in Gott ist.

Sie will und muss auch im Menschen sein,

denn der Mensch ist berufen Gott ähnlich zu sein.

Er ist als Abbild Gottes geschaffen.

Von dieser Liebe,

die in Gott ist,

die Gott den Menschen schenken will,

spricht die Bibel auch mit dem Bild des Wassers.

Die Liebe Gottes ist wie ein Wasser,

das den Menschen innerlich reinigt,

das den Menschen belebt und seinen inneren Durst stillt.

„Wer von dem Wasser trinkt,

dass ich ihm geben werde,

wird niemals mehr Durst haben“,

sagt Jesus.

Er meint damit das Wasser der göttlichen Liebe,

die positive Kraft, der er geben kann.

Denn wir haben von Jesus her Zugang zur Kraft Gottes.

Deshalb bekennt Paulus:

„Durch Jesus Chrisrtus, unseren Herrn, haben wir Zugang zur Gnade erhalten“ (Röm 5,2).

Das heißt mit anderen Worten:

Jesus ermöglicht uns den Kontakt mit Gnade,

mit der Liebe, die von Gott kommt.

Paulus sagt zu denen, die an Christus glauben:

„Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen,

durch den Heiligen Geist,

der uns gegeben ist“ (Röm 5,5b).

Die Liebe Gottes, der Heilige Geist,

das ist das lebendige Wasser,

das Jesus schenkt.

Von dieser Liebe,

von diesem lebendigen Wasser sagt Jesus:

„Das Wasser, das ich dem Menschen gebe,

wird in ihm zur sprudelnden Quelle werden,

deren Wasser ewiges Leben schenkt“ (vgl. Joh 4,14).

Die Liebe die von Gott kommt,

die Jesus dem Menschen gibt,

die wird selbst zur Quellen im Menschen.

Das heißt:

diese Liebe soll im Menschen weiter fließen,

hinein in die Welt,

hin zu allen Geschöpfen.

Deshalb muss der Mensch,

der von Gott mit Liebe beschenkt wird,

weiter lieben.

Der große Theologe und Jünger des Heiligen Franziskus Duns Scotus sagte einmal:

Gott will Mitliebende (Deus vult condiligentes)

Wer mit Gott mit-liebt,

der wird liebevoll Macht über die Schöpfung,

über die Natur ausüben,

der wird den Planeten liebevoll begleiten.

Der wird dafür sorgen,

dass er nicht um jeden Preis,

um eine hohes Risiko für andere alles haben muss.

Wer mit Gott mit-liebt,

der wird auch an die nachfolgenden Generationen denken.

Der wird so mit der Natur umgehen,

dass auch Menschen nach ihm sich wohl fühlen können auf diesem Planeten.

Wer mit Gott mit-liebt,

der kann sich für die Entwicklung alternativer Energiequellen und den Ausstieg aus der Atomkraft stark machen.

Bitten wir Jesus,

dass wir von ihm das lebendige Wasser der Liebe empfangen,

und weiter fließen lassen,

dass wir Gottes Mit-liebende werden.

Denn Jesus sagt:

Das Wasser,

das ich dem Menschen gebe,

wird in ihm zur sprudelnden Quelle werden (vgl. Joh 4,14).

6-Minuten-Variatne: