Guttenberg gescheitert

„Es ist der schmerzlichste Schritt meines Lebens“,

bekennt Karl-Theodor zu Guttenberg.

Der Verteidigungsminister Deutschlands tritt am 1. März 2011 zurück.

Er hat keine Kraft mehr.

Die Kritik rund um seine fehlerhafte Doktorarbeit ist ihm viel.

Scheitern tut weh.

Wir möchte alle nur Erfolgsgeschichte schreiben.

Lass mich doch niemals scheitern,

so betet der gläubige Jude in einem Psalm (vgl Ps 31(32),2b).

Gott soll dem Menschen helfen,

dass er nicht versagt.

Ich zeige euch, wie ihr Erfolg habt,

mit der Hilfe Gottes.

Das verkündet Jesus mit dem Bild vom Haus-Bauen.

Das Haus steht für das Leben.

Wenn ein Menschen sein Haus auf Fels,

wird es stehenbleiben auch wenn ein Unwetter kommt.

Ein Haus, das auf Sand gebaut ist stürzt ein,

wenn sich eine Wasserflut nähert.

Du baust dein Lebenshaus auf Fels,

dein Leben wird Erfolg haben,

wenn du auf meine Worte hörst,

sagt Jesus,

und wenn du nach diesen Worten lebst.

Wenn wir das tun, was Jesus sagt,

dann werden wir niemals scheitern,

auch wenn wir in dieser Welt manche Niederlagen einstecken müssen.

Denn Jesus hilft uns,

dass wir nicht scheitern,

und unsere wahre Lebenskariere machen,

die ist:

mit Gott verbunden sein,

aus der Liebe Gottes leben.

Egal was du sonst machst in dieser Welt.

Bitten wir Jesus,

dass nicht scheitern auf dem Weg zu diesem wahren Erfolg.

Er sagt uns wie es geht:

„Wer meine Worte hört und danach handelt,

ist wie ein kluger Mann,

der Haus sein auf Fels baute“. (vgl. Mt 7,24)

Lesejahr A, 9. Sonntag im Jahreskreis  2011, Homilie, Br. Rene Dorer, Lienz

Bibelstellen: Dtn 11,18. 26-28. 32, Ps 31(32), Röm 3,21-25a. 28; Mt 7,21-27

Längere Variante:

„Es ist der schmerzlichste Schritt meines Lebens“,

bekennt Karl-Theodor zu Guttenberg.

Der Verteidigungsminister Deutschlands tritt am 1. März 2011 zurück.

Er hat keine Kraft mehr.

Die Kritik rund um seine fehlerhafte Doktorarbeit ist ihm viel.

Scheitern tut weh.

Wir möchte alle nur Erfolgsgeschichte schreiben.

Lass mich doch niemals scheitern,

so betet der gläubige Jude im Psalm 31 (vgl Ps 31(32),2b).

Gott soll dem Menschen helfen,

dass er nicht versagt.

„Herr, hilf mir in deiner Güte,

du wirst mich führen und leiten“, (Ps 31(32))

so vertraut der Gläubige mit den Worten des genannten Psalms.

Gott hilft dem Menschen.

Er segnet ihn.

Damit du den Segen empfangen kann,

der dein Leben gelingen lässt,

muss du innerlich geöffnet sein.

Das geschieht dann,

wenn du nach den Geboten Gottes lebst.

Die Gebote Gottes sind zusammengefasst im Gebot der Liebe.

Der Erfolg, denn Gott dir geben will,

ist nicht zuerst irgendeine Karriere in dieser Welt.

Der wahre Erfolg, der von Gott kommt heißt:

In Gemeinschaft mit Gott leben.

In der Liebe Gottes aufgehoben sein.

Aus der Kraft dieser Liebe zu handeln.

Du kannst noch so hohe politische Ämter

oder noch so berühmt sein,

wirklichen Erfolg hast du erst erreich,

wenn du in der Einheit mit Gott bist.

Jesus führt uns zu diesem wahren erfolgreichen Leben:

Er sagt es mit einem Bild-Wort vom Haus,

das auf Felsen gebaut ist.

So ein Haus hält auch einem starken Unwetter Stand.

So ein Haus baut der Mensch,

der auf die Worte Jesu hört und danach handelt.

Jesus sagt:

Wer meine Worte hört und danach handelt,

der ist wie ein kluger Mann,

der sein Haus auf Fels baute.

Als das Unwetter kam stürzte es nicht ein (vgl. Mt 7,24-25).

Auf Jesus hören,

nach seinen Worten handeln,

heißt mehr als irgendwelche moralischen Satzungen befolgen.

Es heißt in eine vertrauensvolle bleibende Begegnung mit Jesus einzutreten.

Wer in lebendiger Beziehung zu Jesus steht wird erleben:

Jesus hilft mir,

dass ich letztlich nicht scheitere,

sondern den wirklichen Erfolg,

die Einheit mit Gott finde.

Auch wenn ich manche weltliche Niederlage erleiden muss.

Er hilft mir die Liebe zu erleben,

die von Gott her kommt,

und diese Liebe an alle Geschöpfe weiter zu geben.

Die Heiligen haben uns gezeigt,

dass Jesus uns hilft und führt,

dass wir diesen Lebenserfolg erreichen.

Agnes von Prag,

war die Tochter des Königs Premislaus von Böhmen.

So lebte im 13. Jahrhundert.

Sie sollte den damaligen Kaiser heiraten.

Karriere pur für eine Frau, Kaiserin zu werden.

Nein sagte sie.

Sie gründete ein Klarissenkloster und trat selbst dort ein.

Sie setzte damit ein Zeichen:

Die wichtigste Kariere des Lebens ist die Gemeinschaft mit Gott,

leben aus seiner Liebe,

zu dem uns Jesus hinführt.

Bitten wir Jesus,

das er uns hilft,

dass wir nicht scheitern auf dem Weg zur wahre Kariere des Lebens.

Die wir anstreben müssen,

egal ob dazu gesellschaftliche Karriere machen oder nicht.

Jesus sagt, welcher Menschen dieses Ziel erreicht:

„Wer meine Worte hört und danach handelt,

ist wie ein kluger Mann,

der sein Haus auf Fels baute“. (vgl. Mt 7,24)