Freude in Poellau

„Rejoice in the lord“ hieß es für Jugendliche und junge Erwachsene beim 21. Jugendtreffen in Pöllau (Stmk). Vom 10. bis 15. Juli 2012 versammelten sich im Schlosspark von Pöllau etwa 350 Jugendliche und junge Erwachsene, um die Freude des christlichen Glaubens zu finden. Begleitet wurden die Teilnehmer von Priestern, Schwester und Brüdern von Orden und Gemeinschaften geweihten Lebens und von anderen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Dazu gehörten auch die Franziskaner Br. Stefan Kitzmüller und Br. René Dorer.

In diesen Tagen konnten die jungen Leute miteinander moderne rhythmische geistliche Lieder singen, Vorträge zu Glaubens und Lebensfragen hören, sich in Kleingruppen austauschen, tägliche die Heilige Messe mitfeiern, innige Augenblicke bei der Anbetung und bei einer Wallfahrt zum Marienheiligtum am Pöllauberg erleben und an Workshops teilnehmen. In der Freizeit waren die Plätze zum Volleyball und Fußballspiel stark frequentiert. Die Jugendlichen übernachteten in Turnsälen. Die Freude, die von innen kommt, konnte in diesen Tagen viel erleben. „Eine ganze Woche am Strand liegen. Zwei bis drei Bücher lesen. Da habe ich gar nicht viel davon“, berichtet ein Jugendlicher beim Treffen. „Hier bei dieser Woche erlebe ich viel mehr. Ich habe eine schöne Gemeinschaft, Gebet und Gespräche über den Glauben, da nehme ich so viel mit“, fügte er hinzu. Ein Siebzehnjähriger meint: „Ich bin immer unruhiger geworden in den vergangenen Monaten. Ich habe diese Unruhe verdrängt durch noch mehr Aktivität. Erst jetzt in diesen Tagen hier in Pöllau habe ich endlich wieder meine innere Ruhe und Ausgegli-chenheit gefunden. Besonders ruhig bin ich geworden, weil ich hier viel Gelegenheit hatte mit Gott zu sprechen“. Br. Stefan und Br. René leiteten einen Workshop über das Leben des Heiligen Franziskus. Siehe auch: www.jugendtreffen.at

Weitere Zitate: „Ich habe in den vergangenen Monaten schlimme Sachen gemacht. …Bei der Beichte konnte ich alle aussprechen. Danach war alles weg. Ich bereue jetzt gar nichts mehr, weil es weg ist“ (Teresa,16 Jahre). „Bevor ich hierher gekommen  bin, hatte ich noch kein Verlangen nach Gott. Jetzt habe ich es und ich kann nicht aufhören ihn zu lieben“ (Jugendliche, 15 Jahre). „Ich habe beim Barmherzigkeitsabend wie ein Wasserfall geweint. Ich habe so die Liebe gespürt, die ich sonst nie erfahren konnte“ (Jugendliche, etwa 17 Jahre)