Pflegegeld und so weiter

Wer wird mich einmal pflegen wenn ich alt bin? Wer wird mir einmal die Suppe einlöffeln, wenn ich das selbst nicht mehr kann? Und wer wird das alles bezahlen? Vor solchen Fragen hat jeder Zweite unter 30 Jahren Angst, das sagt eine Statistik. Ich möchte noch bedrohlichere Fragen stellen. Wer  wird bei mir sein, wenn mein Herzschlag schwächer wird? Wer wird mich begleiten, wenn ich immer schwerer atme, wenn ich ahne, jetzt ist es bald vorbei mit meinem Leben? Vielleicht werden einige nette franziskanische Mitbrüder an meiner Bettkante sitzen, eine Ärztin oder ein Krankenpfleger? Video, Audio

Ich hoffe, dass ich in diesen Augenblicken auf einen besonderen Beistand vertrauen kann. Ich wünsche mir, ich kann dann ähnlich wie der Heilige Franziskus von Assisi sprechen, der bei seinem Tod gebetet hat: „Laut flehe ich zum Herrn um Gnade. Herr, meine Zuflucht bist du“ (vgl. Jul 69,2; Ps 142,2.6).