Hier gibt es einen Rückblick auf unserer Skitourenwoche 2026

Roter Kogel (2.832m)

An der Skitourenwoche im Winter 2025-2026 nahmen fünf junge Leute im Alter von 24 bis 31 Jahren statt. Ausgangspunkt der täglichen Skitouren war das Franziskanerkloster Schwaz und die Potsdamer Hütte in den Stubaier Alpen. Als Tourenführer des Alpenvereins leitet Br. René die Gruppe. Die Woche war für alle Teilnehmer eine sehr positive Erfahrung von einer geistigen Gemeinschaft, von Natur und Sport. Die Veranstaltung fand von Sonntag, den 8. Februar, bis Sonntag, den 15 Februar 2026, statt. 

Trotz eines schneearmen Winters, der vorwiegend von einer erheblichen Lawinengefahr geprägt war, konnte die Gruppe sehr schöne Skitouren machen. Am Montag gab es ein Lawinentraining im Mittertal im Kühtai. Am Dienstag musste die Gruppe wegen der schwachen Schneelage in Tirol nach Südtirol ausweichen. Die Kleine Kreuzspitze (2518m) im Ratschingstal bei Sterzing war das Tourenziel dieses Tages. Der Aufstieg auf die Potsdamer Hütte (2009m) erfolgte am Mittwoch von Sellrain aus. Die Hütte im Fotschertal beeindruckte durch ihre Kleinheit und die gute regionale Küche. Nach einer Übernachtung auf der Hütte folge am Donnerstag der Aufstieg auf den „Roten Kogel“ (2832m). Die Schneeverhältnisse im Fotschertal waren verhältnismäßig gut. Nach einer weiteren Übernachtung auf der Potsdamer Hütte unternahm die Gruppe am Freitag eine Tour auf das Fotscher Windegg (2577m). Am Samstag ging es auf das Wetterkreuz bei Kühtai. Die Gruppe war recht zufrieden mit den Schneeverhältnissen. 

Anja (27 Jahre) meint: „Die Tourenskiwoche „High & white“ war auch heuer wieder eine richtig schöne Zeit in der Gemeinschaft, in der ich die Verbundenheit zur Natur wieder neu erleben durfte. Besonders in der Kombination mit dem Sport, vor allem beim Gehen in der Stille, konnte ich mir selbst und Gott wieder näherkommen. Wir wurden täglich mit wunderschönen Bedingungen belohnt, sei es durch strahlenden Sonnenschein oder perfekten Pulverschnee“. Für Raphaela (30 Jahre) war die Skitourenwoche ein einmaliges Erlebnis. Sie blickt auf die Woche überzeugt zurück: „Eine Woche in den verschneiten Bergen unterwegs zu sein und dabei auch Zeiten der Stille zu erleben, tut einfach gut. Die Gemeinschaft, die Hüttenübernachtungen sowie die täglichen Impulse und Messen sind sehr bereichernd. Alles ist hervorragend organisiert“.