Hier ein Rückblick zu unseren Bergwochen:

Bergwochen 2021 in Telfs

Im August 2021 fanden im Rahmen des Berufungspastoralprogrammes des Projektes „LaVerna“ (Maria Enzersdorf) zwei Bergwochen in Telfs statt. Die gemischte Bergwoche Mountain Spirit (So, 8. bis So, 15. August) und die Männerbergwoche „Climbing God“ (So, 22. bis So, 29. August 2021) waren Veranstaltungen des Alpenvereins. P. Stefan Kitzmüller und P. René Dorer waren Leiter dieser Tage. Junge Frauen und Männer zwischen 17 und 35 Jahren aus Österreich, Südtirol, Schweiz, Deutschland und der Tschechei nahmen an den spirituellen Bergtagen teil. 

Das sportliche Programm der Bergwochen erstreckte sich von der Begehung von Klettersteigen, Hüttenübernachtungen, einer Gletscherwanderung bis zur Besteigung eines Dreitausenders. Als Unterkunft diente der Franziskanerkonvent Telfs. Jeweils zwei Übernachtung erfolgten auf einer Alpenvereinshütte in den Stubaier Alpen. Bei der Bergwoche „Mountian Spirit“ bot die „Amberger Hütte“ (2.135m) Unterkunft und bei der Männerbergwoche die „Franz Senn Hütte“ (2.147m). Die Teilnehmer waren sehr positiv beeindruckt von den spirituellen Sporttagen. Das zeigen folgende Rückmeldungen. „Wir haben Gott erklettert. Es sind seine Felsen, Wege und Steine, auf denen wir gehen durften. Alles ist Gnade, Geschenk und alles andere als selbstverständlich. … In Gottes großer und weiter Schöpfungslandschaft wurde ich mir meiner eigentlichen >großen Kleinheit< bewusst. Ich bin unendlich dankbar für die innere und äußeren Werte, die ich in zahlreichen Momenten erleben durfte! Es ist schön, mit, in und durch Gott zu klettern“ (Raimund, 33 Jahre). 

Für die fünfundzwanzigjährige Pia war es „ein einzigartiges Erlebnis“. Dazu zählte sie „besonders die Mischung aus Spiritualität, Sport und einer christlichen Gemeinschaft“. „Besonders schön“ war es für sie, „mit einer kleinen Gruppe von jungen Leuten hier in der schönen Landschaft in den Bergen unterwegs zu sein. An seine auch körperlichen Grenzen zu stoßen und gemeinsam die Grenzen zu überwinden und neue Erfahrungen zu sammeln und sich gegenseitig zu ermutigen“. 

„Ich habe die Bergwoche als was ganz Besonderes empfunden. Vor allem die Gletscherwanderung war total cool. Ich habe es auch total toll gefunden, dass wir immer den Gottesdienst im Freien gefeiert haben, … das war ein ganz besonderes Erlebnis, vor allem auf dem Gipfel auf 3000 Metern, das hat mir total gefallen“, berichtet Nicole (22 Jahre). 

Annemarie (21 Jahre) aus der Tschechei sagte mit Begeisterung: „Spirituelle Bergwoche, das bedeutet Abenteuer, Gott kennen lernen und sich richtig erfüllen lassen und vor allem auch jeden Berg annehmen und Schritt für Schritt weiter gehen. Ihr habt da wirklich eine tolle Zeit. Man erfährt so viel, man sieht so viel in den Bergen – wunderbare Aussichten. Und ihr geht wirklich an eure Grenzen, aber es ist alles zu überwinden. Man besteigt zum Beispiel einen Gletscher. Wir sind auf einen Dreitausender gestiegen und haben eine wunderbare Aussicht genossen. Manchmal wurden dann bei Abstieg die Füße schwer, aber wir sind weiter gegangen. Es war ein unglaublich schöner Gruppen- und Gemeinschaftsgeist. Wir konnten uns alle so vertrauen und sind uns alle begegnet – auch auf der Basis des Glaubens. Wir haben … wunderschöne Impulse mitbekommen und durften darüber nachdenken und uns auch erfüllen lassen vom Heiligen Geist“. Der dreizwanzigjährige Südtiroler Franz schilderte seine Erfahrungen so: „Das Schöne an der Bergwoche war einfach die Gemeinschaft mit den anderen Leuten, die mitgegangen sind – einfach mit ihnen zu reden über viele Themen über die man sonst im Alltag nicht so leicht reden kann, die Gipfel zu erklimmen, sich weiter zu helfen, die Messe am Gipfel zu feiern und einfach die Gemeinschaft zu erleben, wo Jesus auch im Zentrum ist“. 

Für den Sommer 2022 sind zwei gemischte Bergwochen geplant. Weil an den gemischten Bergwochen offensichtlich mehr Interesse besteht als an „Männerbergwochen“. Im Sommer 2021 konnten wir wegen einer nötigen Begrenzung der Teilnehmerzahl nicht alle, die daran teilnehmen wollten, in die gemischte Bergwoche aufnehmen. 

Bergwoche „Mountain Spirit 2020“

„Es war voll genial. Es ist Abenteuer dabei. Es ist auch eine voll coole Botschaft dabei von Gott“, beurteilte Maria S. (32) die Bergwoche „Mountain Spirit 2020“. Die Veranstaltung der Alpenvereinssektion „Hohe Munde“, die in Zusammenarbeit mit den Franziskanern durchgeführt wurde, fand vom 23. bis 30. August 2020 bei den Franziskanern Telfs statt. Sieben junge Teilnehmer aus Österreich und Deutschland erlebten Bergwanderungen im Tiroler Oberland mit einem spirituellen Rahmenprogramm. Die Franziskaner Darius Lebok und Rene Dorer leiteten diese Bergwoche. 

Bachwandkopf (2762m) in den Stubaier Alpen als Eingehtour, der Hausberg von Telfs, die Hohe Munde (Ostgipfel 2592 m), die Wankspitze (2209 m, Wettersteingebirge) mit Klettersteig und der Klettersteig „Lehner Wasserfall“ bei Längenfeld im Ötztal waren Ziel der Bergtage. Höhepunkt der Woche war die Wanderung auf den Dreitausender Zischgeles, bei Praxmar im Sellrain. Die tägliche Feier der Heiligen Messe, Impulse, Zeiten der Stille, des Gebets und Anbetung verliehen den Tagen ihren spirituellen Charakter. „Jeder, der gerne in den Bergen ist, der gerne klettert, … für den ist es eine coole Sache. Man lernt wirklich liebe Leute kennen, man hat einen super Bergführer und man erlebt jede Menge Abenteuer. Man sieht viel. Es ist eine super Bereicherung. Kann ich nur weiter empfehlen“, so fasst die 24-jährige Pädagogin Martina K. ihre Erfahrungen mit der Bergwoche zusammen. „Voll die schöne Woche“, war es für die Studentin Luisa (21). Sie meinte: „Obwohl ich nicht so viel Vorkenntnisse hatte oder konditionsmäßig vielleicht nicht die Fitteste von der Gruppe war, konnte ich voll gut mithalten. Das war voll das schöne Erlebnis – auch, dass wir in Gemeinschaft auf dem Berg oben waren. Wir haben viel erlebt“. Die Landwirtin Maria (32) möchte die Woche auch weiterempfehlen mit den Worten „Es hat einfach voll was“. Maria Luise (Studentin, 21) aus Deutschland schwärmt von ihren Erlebnissen: „Für mich war die Bergwoche sehr abenteuerlich. …Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man in der Gruppe sehr ermutigt und bestärkt wurde. Die Ausblicke auf den Bergeshöhen waren echt der Wahnsinn. Man kann gar nicht sagen wo es schöner war – einzigartige Szenerien“.

Bergwochen in Telfs 2019

„Man verlässt die Komfortzone und beginnt neue Abenteuer“, meinte der 24 Jährige Daniel am Ende der Männer-Bergwoche „Climbing God 2019“. Diese fand Anfang August bei den Franziskanern in Telfs statt. Ende August 2019 gab es dort auch die „gemischte“ Bergwoche „Mountain Spirit“. Beide Wochen haben die Franziskaner Darius Lebok und Rene Dorer geleitet. Ziel der Wochen war es, jungen Erwachsenen eine Erfahrung von Natur, Gemeinschaft und christlicher Spiritualität zu vermitteln. 

Die gemeinsamen Tage in der Natur haben auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Teil tiefe, positive Eindrücke hinterlassen.  „Die Mischung aus Spirituellem und Aktiven war ideal. Durch die Wanderungen hatte ich genug Zeit über die Impulse nachzudenken, sie zu verinnerlichen oder auch nur in Gottes wunderbarer Schöpfung zu gehen. In der Gruppe habe ich mich sehr wohl gefühlt. Es war ziemlich schnell ein Vertrauen da und Offenheit. Die Bergwoche hat mich sehr gestärkt“, meinte Cornelia (24 Jahre). Ausgangspunkt der Bergtage ist der Konvent der Franziskaner in Telfs. Dabei übernachtet die Gruppe auch zweimal auf einer Alpenvereinshütte. Von dort aus gibt es immer eine Besteigung eines Dreitausenders und eine Gletscherwanderung. Neben einer Eingehtour, einem Klettersteig und Übungen in der Kletterhalle gab es auch ein abwechslungsreiches Spirituelles Programm. Tägliche Heilige Messe, Eucharistische Anbetung, Stundengebet, Impulse und Kleingruppengespräche gehören zum spirituellen Programm. „Die Impulse und die Predigten waren sehr gut aufeinander abgestimmt und haben mich sehr angesprochen. Ich habe mich sehr wohlgefühlt in der Gruppe und konnte sehr stark erfahren, dass wir Brüder und Schwestern in Christus sind“, war der achtzehnjährige Niklas überzeugt. Lisa (30 Jahre) konnte bei der Bergwoche erkennen lernen „dass Gott es liebt, wenn wir uns echt was trauen, an unsere Grenzen gehen und mit ihm gemeinsam Gipfel erklimmen“. Die Bergwoche war geführt mit „Leuten, die echt eine Ahnung haben“, sagte der deutsche Teilnehmer Daniel. Auch im Sommer 2020 wird es eine Männerbergwoche und eine gemischte Bergwoche geben (www.laverna.at). 

Mountain-Spirit 2017 in Tirol

Eine Woche lang hat eine Gruppe junger Frauen und Männer in den Tiroler Bergen die Gegenwart Gottes gesucht und gefunden. Die Franziskaner Darius Lebok und Rene Dorer haben die zwölf Teilnehmer begleitet. Tägliches Gebet und Feier der Heiligen Messe, Erschließung zentraler Glaubenswahrheiten in Kurzimpulsen und Zeiten des stillen Wanderns haben den Bergbegeisterten geholfen, diese Tage zu einer Begegnung mit Gott zu machen. Gelegenheiten zum Gespräch und das Gemeinsame Unterwegssein machten die Woche mit dem Titel „Mountain-Spirit“ zu einer starken Gemeinschaftserfahrung. 

Ausgangspunkt der Bergwoche war das Franziskanerkloster Telfs. Von dort aus machte sich die Gruppe zu Bergtouren, Klettersteigaktionen, einer Innsbruck-Erkundung und zu einem dreitägigen Tour in den Ötztaler Alpen auf. Bei dieser Tour startete die Gruppe vom Bergsteigerdorf Vent im hintersten Ötztal aus zur Martin Busch Hütte. Mit 2 Übernachtungen war diese Alpenvereinshütte Ausgangspunkt für die Besteigung der Kreuzspitze (3.457 m) und die Similaunhütte (3.019 m), die an der Staatsgrenze Österreich-Italien liegt. 

Die Stimmen einiger Teilnehmer geben eine Ahnung vom Erlebniswert dieser Tage: „Die Impulse und Predigten waren für mich ansprechend und berührend. Gefallen hat mir der rücksichtsvolle Umgang untereinander. Besonders der Klettersteig hat mir sehr Spass gemacht. Ich habe gelernt, dass ich mit Jesus alles schaffen kann. Ich habe im Hinblick auf Ausdauer viel gelernt“, meint Manuela (27). Ein 22-Jähriger meint: „Mir hat die ganze Woche getaugt. Die Impulse waren wichtig für meine Zukunft. Ich habe viele nette Leute kennen gelernt“. Josef (28) beeindruckte ein „sehr vielfältiges Programm“. „Die viele Bewegung und die geistlichen Impulse zwischendurch waren eine gute Mischung. Die Gruppe ist sehr nett miteinander umgegangen“, meint der Bergwanderer. 

Die Bergwoche war schon Ende Juni ausgebucht. Die Teilnehmerzahl war begrenzt auf insgesamt 14 Personen. Im kommenden Sommer/Herbst 2018 wird zusätzlich zu dieser Bergwoche auch eine Männer-Bergwoche im September stattfinden. Die Jugendbergwochen in Telfs finden im Rahmen des Jugendprogramms unsereszwei Zentrums für Berufung und Orientierung „La Verna“ (Maria Enzersdorf, www.laverna.at ) statt.