mehr Leistung mehr Lohn

„Fekter streicht Begünstigungen bei Frühpensionen“,

so titelt eine Wiener Zeitung in den vergangenen Tagen.

Diese Beihilfen für Früh-Pensionisten belasten das Staatsbudget.

Hier gibt es nur eine Lösung:

entweder länger arbeiten,

oder höhere Pensionsbeiträge zahlen.

Je nach Leistungen gibt es den entsprechenden Lohn.

Das ist ein Grundgesetz der Wirtschaft und der Staatsfinanzen.

Ganz anders geht es da in einem Gleichnis zu, das Jesus erzählt.

Da bekommen Weinbergarbeiter, die nur eine Stunde gearbeitet haben,

gleich viel, wie die, die neun Stunden schuften mussten.

Jesus erzählt in diesem Gleichnis von Gott.

Wenn Gott gibt,

ist das entscheidende Kriterium nicht, was der Mensch leistet sondern der Reichtum Gottes.

Weil Gott gütig zu allen ist,

will er allen gleich viel geben.

Bei Gott ist nicht zuerst die Leistung gefragt,

sondern die echte Bereitschaft des Menschen,

im Weinberg des Herr zu arbeiten,

das heißt, für Gott zu leben,

Gott zu suchen, offen zu sein für Gott.

Auch wenn du nicht viel Leistungen bei Gott vorweisen kannst,

wenn du als Sünder zu Gott kommst,

und dein schlechtes Handeln bereust,

kannst du den Lohn Gottes bekommen:

seine Nähe, die Gemeinschaft mit ihm.

Der Heilige Franziskus lobt Gott im Sonnengesang:

„Erhabenster, allmächtiger, gütiger Herr“ (Sonn 1).

Denn so drückt es Jesus in seinem Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg aus:

Gott ist gütig zu allen,

die ihn suchen (Mt 20,13-15, vgl. Ps 145 (144),18).

lang:

„Fekter streicht Begünstigungen bei Frühpensionen“,

so titelt eine Wiener Zeitung in diesen Tagen (http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/395052_Fekter-streicht-Beguenstigung-fuer-Fruehpensionen.html).

Die österreichische Finanzministerin muss was unternehmen.

Die OECD hat Österreich gerügt,

weil die Leute zu früh in Pension gehen.

Die Begünstigungen für Früh-Pensionisten belasten das Staatsbudget.

Hier gibt es nur eine Lösung:

entweder länger arbeiten,

oder höhere Pensionsbeiträge zahlen.

Je nach Leistung gibt es den entsprechenden Lohn.

Das ist ein Grundgesetz der Wirtschaft und der Staatsfinanzen.

So haben es sich auch die Arbeiter in einem Gleichnis Jesus vorgestellt.

Jesus erzählt von Arbeitern, die etwa 9 Stunden in einem Weinberg gearbeitet haben.

Sie erhalten für diese Arbeit wie vereinbart einen Denar.

Da beobachten sie, wie andere zur Entlohnung kommen,

die viel kürzer gearbeitet haben.

Diese bekommen gleich viel Lohn,

für weniger Leistung: einen Denar.

Die Arbeiter, die weniger geschuftet hatten,

waren nicht zu faul,

sie sind erst später eingestellt worden.

Das finden die Neun-Stunden-Arbeiter ungerecht.

Einer von ihnen beschwert sich.

Der Weinbergbesitzer aber sagt:

Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart.

Bist du neidisch, weil ich zu anderen gütig bin? (Mt 20,13-15).

Alle bekommen gleich viel,

obwohl sie ungleiche Leistung gebracht haben.

Das passt nicht in unser Denken.

Jesus erzählt in diesem Gleichnis von Gott.

Wenn Gott gibt,

ist das entscheidende Kriterium nicht was der Mensch leistet sondern der Reichtum Gottes.

Weil Gott gütig zu allen ist,

will er allen gleich viel geben.

Bei Gott ist nicht zuerst die Leistung gefragt,

sondern die echte Bereitschaft des Menschen,

im Weinberg des Herr zu arbeiten,

das heißt, mit Gott und für Gott zu leben.

Der Lohn, den Gott schenkt, ist die Gemeinschaft mit ihm.

Wer die Nähe Gottes erleben will,

muss nicht viel Leistungen vorweisen könne,

er brauch nur ganz einfach und ehrlich Gott suchen.

So drückt es auch ein Glaubenslied der Juden aus:

„Der Herr ist allen nahe,

die aufrichtig zu ihm rufen“ (vgl. Ps 145 (144),18).

Gott schenkt seine Nähe allen Menschen,

die sich ihm mit ehrlichem Wunsch anvertrauen.

Das gilt auch für den Menschen,

der nichts an guten Werken vorzuweisen hat,

der gesündigt hat.

Die Sehnsucht nach Gott genügt,

um den Lohn zu erhalten,

den Gott geben will:

seine Nähe.

Jesus ermutigt uns,

dass wir uns dem gütigen Gott anvertrauen,

auch wenn wir nicht viel an Leistungen vorweisen können.

Der Heilige Franziskus lobt Gott im Sonnengesang:

„Erhabenster, allmächtiger, gütiger Herr“ (Sonn 1).

Er hat erlebt,

dass Gott gütig ist,

und alle reich beschenkt die ihn aufrichtig und mit ganzem Herzen suchen.

Bitten wir Jesus,

dass er uns hilft,

Gott zu suchen,

auf ihn zu vertrauen,

auch wenn wir nicht viel an Leistung vor ihm vorzuweisen haben.

Denn Gott ist gütig zu allen,

die ihn suchen,

so drückt es Jesus im Gleichnis vom Weinbergbesitzer aus,

der sagte:

Bist du neidisch, weil ich zu anderen gütig bin? (Mt 20,13-15).