Rettungsschirm

„Wenn wir nicht um Hilfe bitten,

dann bedeutet das ein Risiko für das Land“,

meint der Ministerpräsident von Portugal am 6. April 2011.

Portugal bittet die EU um finanzielle Hilfe.

Der Euro Rettungsschirm soll dem Land bei der Sanierung der Stadtschulden helfen

Hilfe von außen,

erlebte auch das Volk Israel immer wieder.

Ihr starker Helfer war Gott.

Er hat sie auch der Sklaverei Ägyptens herausgeführt.

Dass Gott dem Menschen von außen her hilft,

das erlebt Jesus, wie kein anderer Mensch.

Er lebt aus der Erfahrung:

Gott, der Vater, ist bei mir,

er ist in mir,

er liebt mich,

er hilft mir zu einem Leben in Freiheit.

Genau diese Erfahrung ist die Hilfe die der Mensch wirklich brauch.

Diese Erfahrung will Jesus den Menschen geben.

Erfahrung der Liebe Gottes.

Dazu muss der Mensch aber Jesus an sich heranlassen.

Deshalb sagt Jesus beim letzten Abendmahl Petrus,

„Wenn ich dich nicht wasche,

hast du keinen Anteil an mir“ (Joh 13,8).

Wir müssen uns von Jesus die Füße waschen lassen,

das heißt,

wir müssen uns von ihm helfen, bedienen lassen.

Du erlebst die Hilfe Jesu,

wenn du an Jesus glaubst.

Besonders auch dann wenn du ihn in dich aufnimmst,

bei der Kommunion in der Heiligen Messe.

Da isst du den Leib Jesu.

Du lässt Jesus selbst in dich herein.

Längere Fassung siehe unten.

Lesejahr A, Gründonnerstag, Homilie, Br. Rene Dorer, Lienz

Bibelstellen: Ex 12:1-8.11-14; 1 Kor 11:23-26; Joh 13:1-15

„Wenn wir nicht um Hilfe bitten,

dann bedeutet das ein Risiko für das Land“,

meint der Ministerpräsident von Portugal am 6. April 2011.

Portugal bittet die EU um finanzielle Hilfe.

Der Euro Rettungsschirm soll dem Land bei der Sanierung der Stadtschulden helfen

Staaten sind immer wieder auf Hilfe von außen angewiesen,

sei es in wirtschaftlichen Krisen,

bei Natur-Katastrophen

oder in Bürgerkriegs-ähnlichen Situationen.

Die Hilfe von außen,

erlebte auch ein kleines Volk vor etwa 3300 Jahren.

Die Hebräer lebten schon einige Zeit als Ausländer in Ägypten.

Der Pharao hat hatte diese Leute extrem unterdrückt.

Da kommt Hilfe von außen.

Gott spricht zu Mose:

Führe mein Volk aus Ägypten heraus.

Weil der ägyptische Herrscher,

sich weigert,

die Hebräer in Freiheit ziehen zu lassen,

unterstützt Gott das Volk Israel mit Zeichen und Wundern.

Schließlich lässt der Pharao das Volk der Hebräer ziehen.

Es war in der Paschanacht.

In der Paschafeier habe Juden über Jahrhunderte an die Wunderbare Hilfe Gottes,

beim Auszug aus Ägypten gedacht.

Gott hilft seinem Volk,

in dem er es zu einem freien Leben führt.

zu einem Leben nach den Geboten Gottes,

zu einem Leben in Verbundenheit mit Gott.

Die Nähe Gottes hat eine erlösende, befreiende Kraft.

Deshalb betet der Gläubige im Psalm:

Du, Herr, hast meine Fesseln gelöst (vgl. Ps 116 (115), 12.16b).

Wie Gott dem Menschen von außen her hilft,

das erlebt Jesus, wie kein anderer Mensch.

Er lebt aus der Erfahrung:

Gott, der Vater, ist bei mir,

er ist in mir,

er liebt mich,

er hilft mir zu einem Leben in Freiheit.

Genau diese Erfahrung ist die Hilfe, die der Mensch wirklich brauch.

In diese Erfahrung kann Jesus den Menschen hineinführen.

Weil Jesus sich von Gott geliebt weiß,

lässt er die Menschen spüren,

wie die Liebe Gottes ist:

Er wäscht seinen Jüngern beim letzten Abendmahl die Füße.

Er tut an ihnen einen Sklavendienst.

Er gibt ihnen Liebe, die bereit ist, sich klein zu machen,

dem anderen zu dienen.

Damit der Mensch diese Liebe,

die Hilfe, die von Gott kommt erfahren kann,

muss er Jesus an sich heranlassen.

Deshalb sagt Jesus zu Petrus,

„Wenn ich dich nicht wasche,

hast du keinen Anteil an mir“ (Joh 13,8).

Denn Petrus will sich nicht von Jesus die Füße waschen lassen.

als Petrus ablehnt, dass ihm sein Meister die Füße wäscht:

Petrus,

muss sich bedienen lassen von Jesus,

nur dann kann er Anteil an Jesu erhalten.

Das heißt: Nur dann kann er erleben, was Jesus erlebt: das Gott ihm hilft.

In Jesus,

in seinem Fleisch und Blut,

ist nur Liebe,

die rettende Hilfe die von Gott kommt.

Jesus will den Menschen Anteil geben an diesem Kapital,

an der Kraft, die in ihm ist.

Er will uns nicht bloß irgendeinen Dienst tun,

er will sich selbst geben.

Deshalb sagt er beim letzten Abendmahl:

Das ist mein Leib, esset.

Er reicht den Wein und spricht:

das ist mein Blut, trinkt.

Jesus will dem Menschen von sich geben,

göttliche Kraft, Liebe.

Das ist der wahre Rettungsschirm für uns Menschen.

Du kannst den Beistand Gottes erfahren,

wenn du an Jesus glaubst.

Du kannst erleben, Gott steht mir bei,

wenn du in der Heiligen Messe seinen Leib empfängst.

In der Heiligen Kommunion isst du nicht irgendein Stück Brot,

sondern Christus selbst,

seine Liebe.

Franz von Assisi erlebte die Hilfe,

die er durch den Glauben an Jesus fand.

Er lebte,

aus der Energie,

die er vor allem in Feier der Heiligen Eucharistie fand.

Denn er bezeugt:

Es ist Jesus selbst,

den wir der Heiligen Messe empfangen.

So schreibt Franziskus in einer Ermahnung:

Täglich steigt der Sohn des Höchsten in den Händen der Priester herab auf den Altar“ (Erm 1,17)

Bitten wir Jesus,

dass wir uns von Gott helfen lassen,

der uns zu einem freien Leben führt.

Bitten wir Jesus,

dass wir die Kraft Gottes,

die Hilfe Gottes in unser Leben hereinlassen.

Dazu müssen wir Jesus an uns heran lassen.

Wie Jesus zu Petrus sagt:

„Wenn ich dich nicht wasche,

hast du keinen Anteil an mir“ (Joh 13,8).